Heizkosten im ersten Jahr

Nachdem wir vor einigen Monaten bereits eine Prognose bzgl. der Heizkosten gewagt hatten, kommen nun Fakten auf den Tisch.

Die Heizung lief in der letzten Saison übrigens vom 06.10. bis zum 14.04.
Dabei haben wir den Koch/Wohn/Essbereich und das Bad meistens auf um die 22-23 Grad geheizt, die anderen Räume haben wir etwas kühler temperiert (ca. 21 Grad)

Dabei haben wir die Anlage so eingestellt dass die Stellventile in den „Aufenthaltsräumen“ immer voll offen sind und der Brenner auf „kleiner Flamm“ möglichst taktfrei durchläuft.
Vorteil: niedrige Vorlauftemperaturen –> Selbstregeleffekt der Fußbodenheizung und höherer Brennerwirkungsgrad (Brennwerteffekt).
Die Vorlauftemperaturen lagen unter diesen Rahmenbedingungen meist zwischen 24 und 29 Grad.

Der Gasverbrauch betrug im Zeitraum 08.08.2012 – 08.08.2013  754,98 m3.
Das entspricht – je nachdem welchen spezifischen Brennwert man für das Gas annimmt – etwa 8200 kWh.
Bei unserem Gasanbieter sind das exakt 440 EUR oder 36,66 EUR im Monat.

Mit diesem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden – gerade in Anbetracht des langen und kalten Winters und der anfangs vom Installateur alles andere als optimal eingestellten Anlage.

Für die kommende Saison (Heizung ist schon wieder angeworfen) peilen wir (mit nun von Anfang an optimal parametrisierter Heizungsanlage) so um die 7000 kWh an – einen einigermaßen „normalen“ Winter vorausgesetzt.

 

Update (18.03.2014):

Unser Verbrauch über die letzten 200 Tage lag bei 497 cbm – hochgerechnet aufs ganze Jahr (unter Berücksichtigung der jahreszeitlichen Verbrauchsverteilung auf Basis der Vorsaison) lautet die Prognose nun 6285 kwh Jahresverbrauch 🙂

Spartipp: An sonnigen Tagen die Heizung per Zeitprogramm nur morgens und abends laufen lassen.

 

Update (01.08.2014):

Der Verbrauch der letzten 365 Tage liegt bei exakt 570 cbm = 6196 kwh 🙂

30’000 Seitenaufrufe

Im April durften wir uns über den dreißigtausendsten Seitenaufruf freuen!

Zugriffsstatistik Mai 2013
Es freut uns sehr dass so viele unseren Blog besuchen obwohl wir ja seit unserem Einzug Ende Juli nicht mehr wirklich viel schreiben. Aber wenn unsere Zeit es zulässt werden wir demnächst nochmals einige Zusammenfassungen schreiben die für angehende Baufamilien vielleicht ganz interessant sind:

  • Was waren im Nachhinein die besten Ideen und Entscheidungen während des Hausbaus?
  • Was würden wir anders machen wenn wir nochmals bauen würden?

Heizkostenprognose

Nach nun 9 Monaten im neuen Haus können wir die Heizkosten pro Jahr mittlerweile relativ genau vorhersagen.
Wir rechnen mit rund 530 EUR (10’250 kWh) für das ganze Jahr – das wären dann gerade mal 44 EUR im Monat.

Wir haben mit vielen Nachbarn mit unterschiedlichen Häusern und Heizungskonzepten gesprochen und denken dass wir damit im Vergleich und in Anbetracht des langen und kalten Winters damit wirklich sehr günstig liegen.

Schön ist auch dass wir die Heizung bereits am 14.04. komplett ausschalten konnten ohne frieren zu müssen und dass an warmen und sonnigen Tagen überhaupt kein Gas verbraucht wird da die beiden Solarthermie-Paneele den WW-Bedarf komplett decken.

Nicht verschwiegen werden soll dass unsere Heizungsanlage von der entsprechenden Handwerksfirma zur Inbetriebnahme nicht optimal konfiguriert worden war (unnötig hohe Kesseltemperaturen und in Folge unnötig viele Brennerstarts / Takten). Glücklicherweise konnten wir die entsprechenden Parameter nach einigen Recherchen selbst optimieren. Vom Erfolg der Änderungen konnten wir uns durch tägliches mitloggen des Gasverbrauchs sowie der Anzahl der Brennerstarts überzeugen (nun nur noch rund 3 Starts / Tag statt wie anfangs über 30).

Weihnachten im neuen Haus

Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2012 und freuen uns über unser erstes Weihnachten im neuen Haus und das erste Weihnachten mit Kind 🙂 … das ist auch der Grund weshalb so einige Anfragen von Euch die letzten Monate erst mit etwas Verzögerung beantwortet wurden. Wir hoffen wir konnten euch per Mail oder direkt hier im Blog einen kleinen Einblick in das große Abenteuer Hausbau geben und wünschen Euch einen guten Start ins neue Jahr und allen Bauherren: viel Erfolg mit Eurem Bauprojekt.

Weihnachten 2012

 

Zum Vergleich: vor 1 Jahr –> Weihnachten im Rohbau

Walle walle manche Strecke

Tag 176

Walle walle manche Strecke dass zum Zwecke Wasser fließe und mit reichem vollem Schwalle in die Regenwasserzisterne sich ergieße.

Unser Erdbauer hat endlich Zeit gefunden und die Regenfallrohre an die Zisterne angeschlossen. Jetzt kann es weiter gehen mit dem Anfüllen der Außenanlage so dass die Paletten vor den Fenstern bald ein Ende haben.

Regenwasser findet Anschluss

Regenwasser findet Anschluss

Blick in’s Grüne

Tag 165

Bald  haben wir auch wieder Zeit mal raus in’s Grüne zu fahren. Vorerst erfreuen wir uns noch am Blick in’s Grüne hinter unserm Haus.

Hinterm Haus: Sonnenblumen soweit das Auge reicht

Hinterm Haus: Sonnenblumen soweit das Auge reicht

Und noch mehr Grün

Und noch mehr Grün

 

Der Hochkantlamellenparkett der Weis(s)en

Der Hochkantlamellenparkett ist leider nicht so raus gekommen wie bestellt 😦 Unser Parkettleger hat das mit dem nachträglichen Weißen des Eicheparketts leider nicht wie gewünscht hinbekommen: sieht eher wie weiße Wolken aus mit Fußspuren und Fingerabdrücken drauf. Wir haben gleich heute reklamiert. Muss nochmal abgeschliffen werden. Weiterer Wermutstropfen zusätzlich zur Verzögerung: er traut sich das Weißen nun plötzlich doch nicht mehr zu und unser Traum vom gekälkten Eiche-Hochkantlamellenparkett bleibt ein Traum. Na prima! Wir geben uns mit Natur-Eiche zufrieden.

Lessons learned: Muster vorher anfertigen lassen.

Aus Rostrot wird Basaltgrau

Tag 153 1/2

Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen: wir mussten uns nun langsam an das Streichen der Treppe machen. Aber gut geplant ist halb gestrichen. Nachdem wir den Dreh raus hatten wie wir das „Projekt“ angehen haben wir es an 2 Wochenenden hingekriegt so dass der Innenausbau keine weiteren Verzögerungen erfährt. Und wie wir finden unser Ergebnis gar nicht so schlecht.

Das Ergebnis zweier Eigenleistungs-Wochenenden: 2 Streicher, 2 Treppen, 2 mal streichen. Jetzt nur noch Stufen wieder drauf und weiter kann's gehen mit dem Innenausbau.

Das Ergebnis zweier Eigenleistungs-Wochenenden: 2 Streicher, 2 Treppen, 2 mal streichen. Jetzt nur noch Stufen wieder drauf und weiter kann’s gehen mit dem Innenausbau.

Bodenlos? Nicht mehr: Ab heute gibt’s Parkett im OG

Tag 153

Immer schön auf dem Teppich bleiben? Aber doch nicht wenn es  so schönen Parkett gibt. Im OG haben wir uns für Hochkantlamellenparkett in Eiche entschieden welches weiß gekälkt wird. Eiche ist eine der Holzsorten, die besonders gut für Fußbodenheizung geeignet ist, am besten verklebt – nicht schwimmend verlegt (Stichwort Wärmedurchgangskoefizient). Die Variante Hochkantlamelle hat den Vorteil dass sie zig mal renoviert werden kann, da die Lamellen 1 cm  stark sind im Gegensatz zu Fertigparkett, der meist nur 3 bis 4 mm Nutzschicht hat. Nachteil: i.d.R. wird diese Variante eher nicht vom Laien verlegt – auch wir haben das den Parkettbetrieb bei uns um die Ecke machen lassen.

Die Lamellen sind vergleichbar mit schmalen Holzklötzchen die zum einfacheren Verlegen mit Tesa verbunden sind. Nachdem die Bahnen verklebt wurden, wird durch einen Nivellierschliff eine ebene Fläche hergestellt.

Die Lamellen sind vergleichbar mit schmalen Holzklötzchen die zum einfacheren Verlegen mit Tesa verbunden sind (vorne im Bild). Nachdem die Bahnen verklebt wurden, wird durch einen Nivellierschliff eine ebene Fläche hergestellt (hinten im Bild bereits geschehen).

Lustig: Korrekturvorschlag der automatischen Rechtschreibkorrektur in WordPress – WordPress kennt sich wohl nicht mit dem Parkettgewerk aus 😉

Hochkantlamellenparkett Rechtschreibkorrektur

Monatsrückblick Juni 2012

 Was diesen Monat passiert ist:

  • Abdichtung Keller
  • Estrich Teil 2 (Keller) + Hochheizen Fußbodenheizung
  • Außenputz
  • Malerarbeiten begonnen
  • Fliesenarbeiten begonnen

Was gut war:

  • Alle arbeiten mit Hochdruck weiter

Was nicht so gut war:

  • Verzögerung durch die undichte Stelle in der Bodenplatte lässt uns kritisch auf unsern straffen Zeitplan schauen… aber irgendwie werden wir das schon hin kriegen

Was wir gelernt haben:

  • das Sanitärgewerk ist nicht einfach…
  • auch der neue Bauleiter ist kompetent und engagiert und man kann gut mit ihm zusammenarbeiten 🙂

Fliesenarbeiten begonnen

Tag 136

Die Fliesenarbeiten sind in vollem Gange. Hier das Bad:

Hinter den Waschbecken wird nur halbhoch gefliest.

Hinter den Waschbecken wird nur halbhoch gefliest.

Und hier die Duschecke mit Sitzbank.

Und hier die Duschecke mit Sitzbank.

 

Unser Bad hat sich schick gemacht: unsere Wahl ist auf Feinsteinzeug in Natursteinoptik gefallen. Ein zähes Material was nicht einfach zu verarbeiten ist, wie unser Fliesenleger meinte. Tut uns leid für die Materialwahl - aber schön hingekriegt hat er's trotzdem :-)

Unser Bad hat sich schick gemacht: unsere Wahl ist auf Feinsteinzeug in Natursteinoptik gefallen. Ein zähes Material was nicht einfach zu verarbeiten ist, wie unser Fliesenleger meinte. Tut uns leid für die Materialwahl – aber schön hingekriegt hat er’s trotzdem 🙂

Wie putzig: Der Außenputz

Tag 133 1/2

Jetzt geht’s Schlag auf Schlag weiter! Es wird wieder Samstags gearbeitet um den Zeitplan (Ziel: Fertigstellung Ende Juli) einzuhalten. Als wir um 11 rum auf die Baustelle kommen ist das halbe Haus schon verputzt. Wir erkundigen uns deshalb vorsichthalber nach dem Zeitplan für heute, weil wir wollten gerne noch das Gerüst nutzen, um einige Stellen am Dachüberstandgebälk nachzustreichen.

„Heute wird Putz fertig – Gerüst bauen wir danach gleich ab!“ gab uns einer der Gipser Auskunft. Schluck – okay, dann müssen wir uns sputen.

Wie putzig :-)

Wie putzig 🙂

Estrich die Zweite

Tag 133

Hura! Heute kam der lang ersehnte Estrich von dem so viele weitere Schritte abhängen:

Warmwasserspeicher, Fußbodenheizung-Inbetriebnahme im ganzen Haus und schließlich: Trocknen, Trocknen, Trocknen…

Und so sieht der flüssige Estrich aus. Das komische Gestell an der Wand wurde freundlicherweise noch weggeräumt bevor der Estrich getrocknet war, sonst wär's schwierig geworden in den Keller zu kommen wenn das eingebacken wäre ;-) Und das adrette schwarze kleine Gestell im Estrich ist dazu da, die Höhe zu Checken. Auch das wird vor der Austrocknung der Gipsmasse von den freundlichen Estrich-Kollegen mit ihren Watt-Wander-Stiefeln eingesammelt.

Und so sieht der flüssige Estrich aus. Das komische Gestell an der Wand wurde freundlicherweise noch weggeräumt bevor der Estrich getrocknet war, sonst wär’s schwierig geworden in den Keller zu kommen wenn das eingebacken wäre 😉 Und das adrette schwarze kleine Gestell im Estrich ist dazu da, die Höhe zu Checken. Auch das wird vor der Austrocknung der Gipsmasse von den freundlichen Estrich-Kollegen mit ihren Watt-Wander-Stiefeln eingesammelt.

Von (Ab-)Dichtern und Denkern

Tag 131

Unser Keller wird wieder dicht!

Die erwähnte feuchte Stelle auf dem Kellerboden, die auch nach Wochen nicht trocknen wollte liegt praktischer weise genau unter einer Trockenbauwand. Um das Problem zu analysieren und zu beheben muss ein Stück von der Wand wieder geöffnet werden. Die blaue Folie ist eine Abdichtungsfolie, die unter dem Estrich verbleibt - ist standardmäßig eingeplant, hat also nichts mit der Feuchtstelle zu tun ;-)

Die erwähnte feuchte Stelle auf dem Kellerboden, die auch nach Wochen nicht trocknen wollte liegt praktischer weise genau unter einer Trockenbauwand. Um das Problem zu analysieren und zu beheben muss ein Stück von der Wand wieder geöffnet werden. Die blaue Folie ist eine Abdichtungsfolie, die unter dem Estrich verbleibt – ist standardmäßig eingeplant, hat also nichts mit der Feuchtstelle zu tun auch wenn’s nach Schwimmbadfolie ausschaut 😉

Mit dem Loch in der Wand konnten heute 2 Experten von der Abdichtungsfirma (Wolf Seal) dem Fleck den Gar aus machen. Woher die Feuchtigkeit kam? Die Analyse ergab, dass sich wohl an dieser Stelle Kapillaren gebildet haben beim Trocknen der Bodenplatte (durch winzige Luftbläschen die während des Trocknungsvorgangs aufgestiegen sind). Durch diese feinen Luftkanäle ist permanent Grundwasser nach oben gezogen worden. Damit die Bodenplatte wieder dicht wird, haben die (Ab)dichter mit Hochdruck Epoxidharz in die Bodenplatte injiziert. Damit wir ganz „save“ sind, gab es sogar noch einen Belastungstest am nächsten Tag bei dem der Grundwasserspiegel künstlich angehoben wurde. Die Stelle blieb dicht.

Da sich aber während des Tests noch zwei drei andere Stellen unter dem hohen Grundwasserstand undicht gezeigt hatten, haben unsere "Dichter" sich gedacht: lieber vorsichtshalber rundrum abdichten damit das eine Wasserdichte Angelegenheit ist, weil für die Dichtigkeit gibt's ja auch ne Garantie.

Da sich aber während des Tests noch zwei drei andere Stellen unter dem hohen Grundwasserstand undicht gezeigt hatten, haben unsere „Dichter“ sich gedacht: lieber vorsichtshalber rundrum abdichten damit das eine Wasserdichte Angelegenheit ist, weil für die Dichtigkeit gibt’s ja auch ne Garantie.

Monatsrückblick Mai 2012

 Was diesen Monat passiert ist:

  • Spachtelarbeiten im Trockenbau
  • Fußbodenheizung
  • Estrich Teil 1 (EG + OG)  und „Lufttrocknung“ Estrich
  • Fliesen bestellt
  • Wochner wird von Vogel-Bau übernommen

Was gut war:

  • die durch die Übernahme bedingten Verzögerungen haben ein Ende und es geht wieder voran mit den Gewerken
  • wir konnten uns nach langem Hin-und-Her endlich für Fliesen entscheiden

Was nicht so gut war:

  • durch die Verzögerungen müssen wir die Eigen-Gewerke zeitlich neu planen, der Plan ist nun ziemlich straff und ambitioniert aber machbar
  • unser Bauleiter verlässt nach rund 17 Jahren die Firma – schade 😦

Was wir gelernt haben: 

  • es ist momentan gar nicht so einfach Handwerker für die Eigenleistungsgewerke zu finden

Kräftig gespachtelt

Tag 125 3/4

Es ist Pfingstmontag und wir schauen wieder mal auf der Baustelle vorbei – um zu lüften, damit die Estrich-Feuchtigkeit schneller verschwindet, wo ja das Heizprogramm noch nicht laufen kann. Die letzten Tage war Endspurt beim Spachteln der Trockenbauwände angesagt – und natürlich der Feinschliff. Nun ist (was den Trockenbau anbelangt) innen soweit fast alles fertig.

Auch großflächigere Löcher wurden "gestopft" - ihr erinnert euch an die falsch gesetzten Leerdosen im Wohnzimmer (übereinander anstelle nebeneinander)? Die Elektriker hatten's korrigiert und die Trockenbauer nun eben die falschen Dosen zugespachtelt.

Auch großflächigere Löcher wurden „gestopft“ – ihr erinnert euch an die falsch gesetzten Leerdosen im Wohnzimmer (übereinander anstelle nebeneinander)? Die Elektriker hatten’s korrigiert und die Trockenbauer nun eben die falschen Dosen zugespachtelt.

Wir haben zum Glück in letzter Minute noch festgestellt, dass die Türausschnitte unterschiedlich hoch sind. Anfang dieser Woche soll das noch korrigiert werden, bevor dann der Maler auch bald an's Werk geht.

Wir haben zum Glück in letzter Minute noch festgestellt, dass die Türausschnitte bei einigen Türen falsche Höhen aufweisen. Im Laufe dieser Woche soll das noch korrigiert werden, bevor dann der Maler auch bald an’s Werk geht.

Nicht nur die Trockenbauer haben die letzten Tage kräftig gespachtelt … lecker war’s am Freitag Abend in der Brennessel in Freiburg und am Pfingstsonntag bei Kathrin und Sven auf der Grillparty:

merci nochmal an euch beide 😀

Unsere Zugriffszahlen werden 5-stellig: 10.000er Marke geknackt

10.000 Before Christ ? 10.000 Before Today !

😉

Auch wenn wir zwischen März und Mai etwas nachlässig mit der Veröffentlichung unserer Beiträge waren und diese erst im Mai/ Juni nachgepflegt hatten, haben sich in der Zwischenzeit doch einige Besucher auf unserer Website getummelt.

Herzlichen Dank an alle interessierten Leser:

ob Freund, Family, bauwillige, ehemalige oder aktive Wochner-Baufamilie, dass sich so viele für unser Bauprojekt interessieren hätten wir vor 10.000 Aufrufen echt nicht gedacht 😀

By the way: Findet ihr nicht auch, dass unser Haustiger filmreif ist ?

Und vor allem ist er viel ungefährlicher als das Original: denn er jagt am liebsten hohes-C-Kartons 😉

   

Alle Statistik-Updates auf einen Blick.

Estrich-Begehung

Tag 116 1/2

Wir schreiben heute Samstag den 12. Mai 2012 und am Mittwoch (also vor 3 Tagen) kam unser Estrich (zumindest im EG + OG, aber dazu später mehr), den wir heute das erste Mal begehen dürfen.

Als wir die graue Fläche vor uns liegen sehen kommen wir uns ein wenig so vor, wie Neil Armstrong damals auf dem Mond: „Ein kleiner Schritt für einen Menschen …“ aber ein großer Schritt für die neuen Bewohner.

Et voilà: orange weicht grau und für einen kurzen Moment ist der Boden staubfrei.

Et voilà: orange weicht grau und für einen kurzen Moment ist der Boden staubfrei.

Im Keller musste der Estrich jedoch leider erst mal zurückgestellt werden, da wir dort einen (mal mehr mal weniger großen) feuchten Fleck am Boden uns Eigen nennen müssen. Da der Fleck die letzten Monate nie vollständig abtrocknen wollte, hat unser Bauleiter die Spezialisten von der Keller-Abdichtungsfirma (Wolf Seal) bestellt… leider erst jetzt. Diese werden dann klären, wie weiter vorzugehen ist.

Fakt ist, der Estrich im Keller wird später kommen und somit ein 2. Mal Feuchtigkeit ins Haus bringen. Wir lüften schon mal kräftig, dass die im EG- und OG-Estrich enthaltene Feuchtigkeit gut entweichen kann. Weiterer Nachteil der späteren Estrich-Einbringung im Keller: Auch im Keller haben wir teilweise FBH eingesetzt. Die Heizung kann zur Trocknung des Estrichs im gesamten Haus also erst hochgefahren werden, sobald das Kellerfleck-Problem gelöst, die FBH im Keller gelegt und der Estrich dort eingebracht ist. Ganz zu schweigen vom Warmwasserspeicher, der eigentlich erst montiert werden soll, wenn der Estrich im Technikraum liegt. Abgängigkeiten über Abhängigkeiten…

Schlange stehen?

Tag 113

… ne: diese Schlangen liegen – quasi auf der faulen Haut, nachdem die Sanitärinstallateure sie „in geregelte Bahnen“ gebracht haben.

Schlangen sind zwar gemeinhin Kaltblüter, aber unsere Heizschlangen, die sich nun in die Noppenstruktur der Dämmplatten hinein geschlängelt haben hoffentlich nicht. Ob alles richtig funktioniert, zeigt erst der Funktionstest - und der muss noch ein wenig warten...

Schlangen sind zwar gemeinhin Kaltblüter, aber unsere Heizschlangen, die sich nun in die Noppenstruktur der Dämmplatten hinein geschlängelt haben hoffentlich nicht. Ob alles richtig funktioniert, zeigt erst der Funktionstest – und der muss noch ein wenig warten…

Alle Wege führen nach Rom, und alle Heizkreise zum Heizkreisverteiler. Pro Raum sind z.T. mehrere Heizkreise eingesetzt. Das wird gemacht, damit die Länge der einzelnen Heizkreise einigermaßen einheitlich ist und das Wasser in einem Kreis nicht zu lange unterwegs ist. Die Länge und Aufteilung der Heizkreise wurde direkt vom FBH-Hersteller berechnet und an den Wochner-Sanitärinstallateur weitergegeben.

Alle Wege führen nach Rom, und alle Heizkreise zum Heizkreisverteiler. Pro Raum sind z.T. mehrere Heizkreise eingesetzt (deshalb die vielen Ventile). Das wird gemacht, damit die Länge der einzelnen Heizkreise einigermaßen einheitlich ist und das Wasser in einem Kreis nicht zu lange unterwegs ist. Die Länge und Aufteilung der Heizkreise wurde direkt vom FBH-Hersteller berechnet und an den Wochner-Sanitärinstallateur weitergegeben.

Sehr adrett und gleichmäßig - man könnte fast auf die Idee kommen die Heizschlange zur Heizschnecke umzutaufen ;-)

Sehr adrett und gleichmäßig – man könnte fast auf die Idee kommen die Heizschlange zur Heizschnecke umzutaufen 😉

Wir müssen draußen warten! Das Estrich-Silo muss schon ein paar Tage draußen warten, weil das Verlegen der FBH doch ein paar Tage länger gedauert hat, als im Plan stand. Das macht dem standhaften Riesen aber nichts, den in dem Silo ist nur trockenes Estrichmaterial (Anhydritbasis) das vor Ort mit Wasser angemischt und per Schlauch ins Haus gepumpt wird... aber dazu morgen mehr.

Wir müssen draußen warten! Das Estrich-Silo muss schon ein paar Tage draußen warten, weil das Verlegen der FBH doch ein paar Tage länger gedauert hat, als im Plan stand. Das macht dem standhaften Riesen aber nichts, den in dem Silo ist nur trockenes Estrichmaterial (Anhydritbasis) das vor Ort mit Wasser angemischt und per Schlauch ins Haus gepumpt wird… aber dazu morgen mehr.

Monatsrückblick April 2012

 Was diesen Monat passiert ist:

  • Decken und Schrägen werden mit Rigips geschlossen
  • Unterkonstruktion Fußbodenheizung in EG und OG verlegt
  • Verschiedene Sanitäraktivitäten
  • Diverse Elektrodetails
  • Dachüberstände in Eigenleistung gestrichen

Was gut war:

  • Tropische Temperaturen Ende April: wir eröffnen die Grillsaison

Was nicht so gut war:

  • Durch die Verzögerungen der letzten Wochen muss die Terminplanung noch mal nach hinten verschoben werden… d.h. einen Monat mehr Miete zahlen… schade dass es nun mit der angepriesenen kurzen Bauzeit von 3-4 Monaten wirklich nicht mehr hin kommt, auch wenn die Urlaubszeiten abgezogen werden 😦

Was wir gelernt haben:

  • … es dauert länger als gedacht…


Fußbodenheizung meets Fauna

Tag 107

Andere haben Hochfloor-Teppich wir haben das hier:

Bekotec Therm Fußbodenheizung

Bekotec Therm Fußbodenheizung

… naja, ehrlich gesagt ist es etwas härter als ein Teppich und somit eher zur Fußreflexzonen-Massage geeignet.

Was es damit auf sich hat?

In den 2plusX-Häusern wird ein spezielles Fußbodenheizungssystem verbaut (Bekotec Therm von Schlüter) was eine geringe Aufbauhöhe aufweist und dadurch die Statik weniger belastet. Im Gegensatz zur konventionellen FBH besteht der Unterbau aus einem Styropor-Noppenprofil, in das die Heizschlangen eingelegt werden. Sieht aus wie der große orangefarbene Bruder der Noppenfolie vom Tiefbauer.

Während ich drinnen die Noppen von losen Styroporbröseln befreie, macht Marco beim Dachüberstand streichen eine botanische Entdeckung. Schaut mal her, welch bizares Tierchen sich an unserem Holz labt… ich hoffe, das Holz ist wirklich ausreichend getrocknet :-/

Seltener Gast...

Seltener Gast…

Zunächst dachten wir, wir haben eine neue Falter-Art entdeckt 😉 Die Suche in Google hat aber schnell gezeigt, dass der Falter doch schon bekannt ist: es handelt sich um einen Pappelschwärmer. … und das, obwohl weit und breit keine Pappeln stehen.

geschlossene Gesellschaft – Decken und Wände geschlossen

Tag 102

Endlich gibt es wieder mal Bildmaterial: Teils durch Verzögerungen im Bauablauf, teils durch Zeitmangel auf unserer Seite bedingt, gab es in letzter Zeit nicht so regelmäßig Bilder.

Aber nun:

Mittlerweile sind die abgehängten Decken und die 2. Seite der Trockenbauwände weitestgehend geschlossen. Auch die Dachschrägen wurden größtenteils schon verkleidet. So langsam sieht es richtig wohnlich aus:

Hier sieht man die Unterkonstruktion der Deck im EG: es wird aus Aluprofilen ein Gitter erstellt, an das später die Trockenbauplatten geschraubt werden

Hier sieht man die Unterkonstruktion der Deck im EG: es wird aus Aluprofilen ein Gitter erstellt, an das hier schon teilweise die Trockenbauplatten geschraubt wurden.

"Komm, lass uns einfach mal abhängen" kommt bei Trockenbauern nicht ganz so lässig an, wie bei anderen Handwerkern ;-) Bis die ganzen Rigipsplatten an der Decke sind, braucht es schon ein bissel Kraft - also nicht ganz so relaxt.

„Komm, lass uns einfach mal abhängen“ kommt bei Trockenbauern nicht ganz so lässig an, wie bei anderen Handwerkern 😉 Bis die ganzen Rigipsplatten an der Decke sind, braucht es schon ein bissel Kraft – also nicht ganz so relaxt, auch wenn es technische Unterstützung vom gelben Plattenlift gibt (hinten links im Bild).

Auch wenn Grün gemeinhin eine entspannende Wirkung zugesprochen wird: das können die Trockenbauer glaube ich nicht bestätigen, denn auch sie müssen erst mal an Ort und Stelle gehieft werden. Die grüne Farbe der Rigipsplatten zeigt nur an, dass diese feuchtraumtauglich sind - also wie für's Bad gemacht

Auch wenn Grün gemeinhin eine entspannende Wirkung zugesprochen wird: das können die Trockenbauer glaube ich nicht bestätigen, denn auch diese Rigipsplatten müssen erst mal an Ort und Stelle gehieft werden. Die grüne Farbe  zeigt nur an, dass sie feuchtraumtauglich sind – also wie für’s Bad gemacht. Wellnes kommt dann später 😉

Monatsrückblick März 2012

 Was diesen Monat passiert ist:

  • Trockenbauwände teilweise gespachtelt (siehe Bild unten)
  • Deckenunterkonstruktion in EG
  • Rohinstallationen Elektro und Sanitär weitergeführt

Was gut war:

  • Insbesondere Trockenbauer und Elektriker waren sehr kooperativ was die Umsetzung unserer Wünsche anging.

Was nicht so gut war:

  • Auf Höhenflug folgt ab Mitte März wieder Flaute: wir warten wieder einige Tage auf Handwerker…

Was wir gelernt haben:

  • Parallel ist manchmal besser als seriell – zumindest bei der Abfolge der Gewerke. Nicht nur weil’s schneller geht, sondern auch weil die gewerkeübergreifende Kommunikation besser funktioniert 😉
Rigps gespachtelt: sieht ziemlich wild aus - wir werden es vermissen wenn später alles übertapeziert ist ;-) Hier sieht man oben im Bild auch nochmal den Übergang in der OG-Decke zwischen Beton-Kehlelement und Rgips.

Rigps gespachtelt: sieht ziemlich wild aus – wir werden es vermissen wenn später alles übertapeziert ist 😉 Hier sieht man oben im Bild auch nochmal den Übergang in der OG-Decke zwischen Beton-Kehlelement und Rigips.


Millionen von Installationen

Tag 72

Die letzten Tage hat sich einiges auf der Baustelle getan. Gefühlte Millionen von Installationsteilen gibt es zu verbauen. Aber schaut am Besten selbst:

Durch den Installationsschacht führt nun auch das Skoberne-Kamin der Gas-Brennwertheizung und die Wasserleitungen

Im Installationsschacht rückt man näher aneinander: Zum Abwasserstrang haben sich nun auch das Skoberne-Kamin der Gas-Brennwertheizung und die Wasserleitungen gesellt

Derweil haben die Elektriker aus unserer Treppenwand einen „Schweizer Käse“ gemacht:

Aus den Gucklöchern in der Wand soll später nicht mehr das Sonnenlicht durchscheinen (die bis jetzt noch einseitig offene Trockenbauwand wird ja noch geschlossen), sondern die LED-Treppenbeleuchtung

Jetzt fliegen gleich, die Löcher aus dem Käse … und aus der Wand: Aus den Gucklöchern soll später nicht mehr das Sonnenlicht strahlen (die bis jetzt noch einseitig offene Trockenbauwand wird ja noch geschlossen), sondern die LED-Strahler

Alles hat ein Ende, nur das Kabel hat zwei… Kabel on Tour:

Gehen durch dick(e) und dünn(e) (Wände): Die Unmengen Kabel die verlegt wurden, müssen schlussendlich an ihren Bestimmungsort...

Gehen durch dick(e) und dünn(e) (Wände): Die Unmengen Kabel die verlegt wurden, müssen schlussendlich an ihren Bestimmungsort…

... in den Technikraum: Hier blicken nur die Elektriker durch - hoffentlich ;-)

… in den Technikraum: Hier blicken nur die Elektriker durch – hoffentlich 😉

Dafür sieht’s im Kellerraum um so aufgeräumter und puristischer aus:

Trio infernale: 3-fach-Aufputz-Steckdose an Kellerfenster, ganz pur(istisch) auf Beton

Trio infernale: 3-fach-Aufputz-Steckdose an Kellerfenster, ganz pur(istisch) auf Beton

Monatsrückblick Februar 2012

 Was diesen Monat passiert ist:

  • Dachdämmung
  • Metallständerwände
  • Trockenbauwände einseitig geschlossen
  • Rohinstallationen Elektro und Sanitär begonnen
  • Dunstabzugshauben-Abluftkonstruktion in Eigenleistung montiert

Was gut war:

  • Nachdem das Jahr etwas schleppend begonnen hat, ist jetzt Hochbetrieb auf der Baustelle

Was nicht so gut war:

Was wir gelernt haben:

  • Parallel ist manchmal besser als seriell – zumindest bei der Abfolge der Gewerke. Nicht nur weil’s schneller geht, sondern auch weil die gewerkeübergreifende Kommunikation besser funktioniert 😉


Von Kochkünsten und Kochdünsten: Projekt „Dunstabzugshauben-Abluftkanal“

Tag 63

Nachdem uns die Planung der Dunstabzugshauben-Abluftführung schon einiges an Gehirnschmalz gekostet hat, kam jetzt Level 2 dran: die Umsetzung in Eigenleistung.

2 Männer, ganz viele Rohrteile und noch mehr Zeit waren nötig, damit unsere zukünftigen Kochdünste ihren Weg „reibungslos“ nach draußen finden – die Kochkünste dürfen gerne drinnen bleiben …darauf freut sich ja insbesondere Sandra, gell 😉

Da die Abluftführung der Dunstabzugshaube (wie bereits im Monatsrückblick Februar 2011 erwähnt) in der 2plusX-typischen abgehängten Zwischendecke verschwinden wird, muss die Unterkonstruktion montiert werden, bevor die Trockenbauer die Abhängung anbringen.

Eigentlich ganz simpel: einfach nur Teile ineinander stecken und das ganze an der Betondecke befestigen... aber wie? Die Idee mit den Gewindestangen kam von Freund Jürgen, der Marco auch tatkräftig bei der Ausführung unterstützte. @Jürgen: Herzlichen Dank nochmal!

Eigentlich ganz simpel: einfach nur Teile ineinander stecken und das ganze an der Betondecke befestigen... aber wie? Die Idee mit den Gewindestangen kam von Freund Jürgen, der Marco auch tatkräftig bei der Ausführung unterstützte. @Jürgen: Herzlichen Dank nochmal!

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Elektro & Sanitär begonnen

Tag 62 1/2

Es ist Samstag und wir haben endlich wieder mal Zeit, die Fortschritte der letzten Tage (und das waren nicht wenige) zu begutachten.

Nachdem die Trockenbauer in der Woche vor Fasnet leider nicht so weit gekommen sind wie erhofft, gab es ab Aschermittwoch reges Treiben auf der Baustelle:

Nicht nur die Trockenbauer waren mit verstärkter Mannschaft vor Ort sondern auch die Elektro-Rohinstallationen wurden begonnen. Am Donnerstag dann: alle guten Dinge sind 3 –> zu Trockenbauern und Elektrikern gesellt sich unsere Sanitär-Installateurin hinzu.

Eigentlich werden die Installationsgewerke eher nacheinander ausgeführt, aber da es im Januar mit den Trockenbauern ja ca. 3 Wochen Verzögerung gab, hat unser Bauleiter die Ausbaugewerke kurzerhand parallelisiert – was nicht nur für den Zeitplan besser ist 😉 sondern auch die Abstimmung zwischen den Gewerken erleichtert.

Elektro-Trockenbau-Stillleben: am Mittwoch haben die Trockenbauer die Wände einseitig geschlossen und die Elektriker parallel schon mal Kabel an der Decke verlegt

Elektro-Trockenbau-Stillleben: am Mittwoch haben die Trockenbauer die Wände einseitig beplankt und die Elektriker parallel schon mal Kabel an der Decke verlegt.

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